Borreliose
Bei der Borreliose handelt es sich um einen Überbegriff für eine Gruppe von Infektionskrankheiten, die durch sogenannte Borrelien-Bakterien ausgelöst werden. In Europa ist allerdings die Lyme-Borreliose die einzige heimische Erkrankung.
In den meisten Fällen wird die Lyme-Borreliose durch Zeckenstiche auf den Menschen übertragen. Der Krankheitsverlauf gestaltet sich aber von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich, da die Borrelien verschiedene Organe betreffen können. Vor allem befallen sie aber das Nervensystem, Gelenke und die Haut.
Bis nach einem Zeckenstich erste Symptome der Borreliose auftreten, können Tage bis Wochen vergehen. Bei manchen Menschen entwickelt sich eine sogenannte Wanderröte, also eine kreisförmige Hautrötung um den Stich herum. Außerdem können grippale Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auftreten.
Wird die Infektion nicht behandelt, greift sie in manchen Fällen auf das Nervensystem oder andere Organe wie das Herz über.
Therapie mit Plasmapherese
Bei Borreliosefällen mit neurologischen Ausfällen, autoimmunen Folgeerkrankungen oder starker Schwermetallbelastung kann eine Plasmapherese helfen, das Krankheitsbild zu verbessern.
Die toxischen Stoffe befinden sich im Blutplasma, die durch eine Plasmapherese von den festen Blutbestandteilen getrennt und entfernt werden.
Die gereinigten Substanzen im Blut werden dem Patienten wieder zugeführt, sodass das Immunsystem entlastet und die eigenen Selbstheilungskräfte stimuliert werden.
